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Klassenfahrt 3c

Vom 27. bis 29. Februar 2012 fuhren die Klassen 3b und 3c auf Klassenfahrt nach Nettersheim. Im Anschluss an die Fahrt erstellten die Kinder der Klasse 3c zur Erinnerung ein Büchlein, das sie uns hier vorstellen:

 

Die Fahrt nach Nettersheim

 

Am Montag, den 27.02.2012 trafen wir uns um 9.15 Uhr mit den Koffern auf dem Schulhof. Als der Bus endlich ankam, liefen wir nach vorne zur Bushaltestelle. Der Fahrer räumte die Koffer in den Bus und wir verabschiedeten uns von unseren Eltern. Um 9.40 Uhr fuhren wir los. Der Busfahrer machte eine Durchsage, dass die, die spucken müssen, nach vorne sollen. Ein paar Kinder spielten Quartett und sangen unser Klassenfahrt-Lied.

Beschreibung: C:\Users\Elisabeth\Desktop\Eigene Dateien\Bilder\Kl. 3c, 2011-12 Klassenfahrt\CIMG3014.JPG

 

Die Fahrt dauerte 50 Minuten. Wir redeten so viel, dass die Mädchen heisere Stimmen bekamen. Um 10.30 Uhr kamen wir in Nettersheim an. Wir mussten die Hausschuhe anziehen und die Betten beziehen. Die Zimmer wurden verteilt. Es waren fünf Leute in einem Sechserzimmer und sechs Leute in auch einem Sechserzimmer. Wir packten die Koffer aus. Frau Adenäuer packte die Zimmerplakate aus.

Jakob und Jonathan

Malen wie die Steinzeitkünstler

Am Nachmittag gingen wir zum Naturschutzzentrum Nettersheim. Als wir dort ankamen, haben wir besprochen, woraus man Farben machen kann. Farben kann man aus Steinpulver, Wasser, Kleber und Kreide herstellen. Man verrührt alles und erhält dann fünf Farben: Gelb, Rot, Schwarz, Blau und Grün.

  

Dann gab Frau Düren jedem ein Blatt. Als alle ein Blatt hatten, durften wir anfangen zu malen. Man musste von Station zu Station wandern, um an die einzelnen Farben zu kommen. Manche Kinder malten Sonnen, Vulkane, Masken usw. Ich (Ferdinand) habe ein Dinobild gemalt und ich (Carlos) habe einen Vulkan gemalt. Auf dem Bild mussten alle Farben sein: Gelb, Rot, Schwarz, Blau und Grün. Die Bilder wurden alle schön bunt und fantasievoll und alle hatten Spaß beim Malen.

  

Als die Bilder fertig waren, mussten sie trocknen.

Ferdinand, Carlos

Der erste Abend

Am Abend ging unsere Parallelklasse mit dem Nachtwächter auf eine Nachtwanderung. Inzwischen spielte unsere Klasse im Aufenthaltsraum folgende Spiele: Kartenspiele, Murmeln, Chaos im Kinderzimmer, Uno, Schiffe versenken, und Rush-Hour. Dabei futterten wir viele Süßigkeiten. Zum Beispiel: Lollis, Gummibärchen, gesalzene Erdnüsse und Chips. Und wir haben viel geplaudert und gelacht.

Dann kam endlich unsere Parallelklasse 3b und wir konnten die Supertalent-Show unserer Klasse 3c beginnen. Als erstes kam Christina. Sie tanzte und sang „Good Hit“ von Jennifer Lopez. Danach kam Sofia. Sie nannte sich „Zauberin Silbermond“. Wie der Name schon sagt, war sie Zauberin.

 

 

 

 

Als nächstes trat Katharina (ich) auf. Sie tanzte „Mirrors“. Dann kam Niklas. Er sang etwas von den Wise Guys. Als nächstes trat Bastian auf, auch „Zauberer Fingers“ genannt. Er war auch Zauberer. Danach kam Marten, bekannt als „00M“. Er erzählte Witze. Dann ging Tom auf die Bühne. Er sang „Oh Yeah“ von Big Time Rush.

      

 

 

Als Nächstes kamen Sohana und Gülnur. Gülnur war auch als „Gülgül“ bekannt. Sie tanzten „Waka waka“. Danach gingen Laurenz und Ferdinand nach vorne. Sie nannten sich „Laudl und Ferdl“ und erzählten Witze. Zum Schluss kam Ella. Sie sang „Nur geträumt“.

 

Die 3b war die Jury. Ella wurde Supertalent 2012. Sie erhielt einen Orden und eine Urkunde. Die anderen bekamen einen blauen Taler (Knoppers).

Geschrieben von: Katharina & Ella

Vorlesen am Abend

Jeden Abend wurde uns vorgelesen. Frau Adenäuer erzählte Gruselmärchen, Frau Kraatz las aus dem Buch „Jeremy James“ vor und Frau Schütz und Frau Hamm aus dem Buch „Der kleine Nick“. Es wurde in vier verschiedenen Zimmern vorgelesen. Dort waren die Kinder verteilt. Die Jungenzimmer hießen „5 Feuersterne“ und „Die 5 Zwerge“. Die Mädchenzimmer hießen „Die Gummibärchenbande“ und „Sleebover“. Wir durften unsere Bettdecke und unser Kuscheltier mitnehmen. Wir saßen im Dunkeln und durften unsere Taschenlampen mitnehmen, aber nur manchmal anmachen. Wir beide waren bei den Gruselmärchen. Die Geschichte von der schwarzen Prinzessin war schön. Die Märchen „Der Mann aus dem Meer“ und „Die Teufelsbeschwörung“ fanden wir nicht gut. Viele Kinder sind beim Vorlesen eingeschlafen.

Janette und Gülnur

Tischdienst

Vor jedem Essen musste der Tischdienst für 45 Kinder und 4 Erwachsene den Tisch decken. Der Koch legte uns schon ein Gedeck hin, so dass wir die anderen 48 genauso machen konnten.

 

Nach dem Essen räumte der Tischdienst die Gedecke wieder ab. Dann legten wir das Besteck, die Teller, Tassen und Gläser auf den Geschirrwagen. Die Essensreste wurden in einen silbernen Behälter geschüttet. Danach wurde der Tisch mit einem feuchten Tuch abgewischt und trocken geputzt. Nun kam auf jeden Tisch ein Deckchen mit Kerze. Jedes Kind war einmal dran.

Tom und Muhammed

Das Essen

Am ersten Tag gab es zum Mittagessen Frikadellen, Kartoffelpüree, Leipziger Allerlei und Obstsalat. Zwischendurch war eine kleine Pause. Dann haben wir ein Programm gemacht. Am Abend gab es wieder Essen. Es gab Tomatensuppe, Brot, Käse, Wurst, Gurkenstücke und Tee oder Wasser. Am zweiten Tag gab es morgens zum Frühstück Cornflakes mit Milch, frische Brötchen, Brot, Butter, Käse, Wurst, Marmelade, Nutella, Kakao und Tee. Endlich war es vorbei. Dann sind wir alle zum Kiosk gelaufen. Es war eine lange Schlange. Dann kamen wieder die Programme. Anschließend ging es zum Mittagessen. Es gab Hähnchenspieße mit Reis und Salat, als Dessert Vanillepudding.

   

 

 

 

Zum Abendessen gab es an diesem Tag Kartoffelsalat mit heißen Würstchen, Brot, Butter, Wurst, Käse, Tomatenscheiben, Tee und Kakao. Am letzten Morgen gab es Müsli mit Milch, Brötchen, Brot, Butter, Käse, Marmelade, Nutella, Kakao und Tee. Nach dem Essen hatten wir wieder ein Programm gemacht. Zum letzten Mittagessen standen Schweinebraten mit Soße, Kartoffeln und gemischtes Gemüse auf dem Büffet. Als Nachtisch gab es Eis.

Natalie und Sohana

Kräuter-ABC

Am zweiten Tag waren wir wieder im Naturschutzzentrum. Dort haben wir zuerst gesammelt, welche Kräuter es gibt. Dann haben wir Petersilie und Schnittlauch angeguckt und gerochen, und natürlich Basilikum, Salbei, Spitzwegerich und Lavendel.

 

 

Kräuter können wir riechen und schmecken, sie können aber auch heilen und giftig sein. Anschließend nähten wir Säckchen.

 

 

Danach haben wir die Säckchen mit Watte und Lavendel gefüllt. Als Nächstes nahmen wir einen Wollfaden und banden damit das Säckchen zu. Jetzt zerquetschten Kinder mit einer Gabel Butter. Andere rührten Quark.

 

 

Manche Kinder schnitten Petersilie, Schnittlauch und Basilikum klein oder zerstießen in einem Mörser Pfeffer. Danach nahmen wir Pfeffer, Petersilie, Schnittlauch und Basilikum und vermischten alles. Davon gaben wir etwas in die Butter und den Quark. So entstanden Kräuterbutter und Kräuterquark. Als letztes wurde auch noch Kümmel zerstoßen. Damit haben wir Kräuteröl gemacht.

 

Schließlich probierten wir die Kräuterbutter und den Kräuterquark mit einem Keks.

Laurenz und Niklas

Aus Rohwolle Filz herstellen

Am Nachmittag sind wir zum Naturschutzzentrum gegangen. Dann kam eine Frau, sie hieß Julia Roden. Danach gingen wir in einen Raum. Dort mussten wir an Wolle riechen und sagen, von welchem Tier sie ist. Die Wolle war von einem Schaf. Sie war schmutzig und hat gestunken.

 

Dann mussten wir noch an einer anderen Wolle riechen. Die Wolle war sauber, hatte aber Knötchen und stank ein bisschen. Diese Wolle war auch von einem Schaf, nur war sie dieses Mal gewaschen. Anschließend haben wir Wolle gekriegt und sollten die Knötchen auseinander ziehen. Danach mussten wir die Wolle in ein Gerät (Kärdiertrommel) reintun und langsam an der Kurbel drehen.

 

Als die Wolle unten weg war, musste man schnell drehen (5 Sekunden) und gucken, ob noch Knoten drin sind. Wenn noch Knoten drin waren, musste man noch einmal drehen. Als alles fertig war, hatte man ein Vlies. Mit diesem Vlies machten wir einen Ball. Dann haben wir den Ball in Seifenwasser getunkt. Als Nächstes haben wir bunte Wolle über den Ball gezogen. danach haben wir gesungen und dabei die Bälle auf einer Matte gerollt, damit sie trockneten.

Zuzanne und Christina

 

Nachtwanderung mit dem Nachtwächter

 

 

Am Abend haben wir uns um 19.00 Uhr auf dem Hof des Jugendgästehauses mit dem Nachtwächter getroffen. Der Nachtwächter gab Jonathan seine Hellebarde und sprach: „Nimm die Hellebarde und halt den Mund!“ Dann gab er Marten die Laterne und sagte das Gleiche. Die Klassensprecher hatten Schutzwesten an. Numan und Janette durften ab und zu ins Horn blasen.

 

Der Nachtwächter hat uns die Geschichte von der kleinen Maria erzählt, die in einem Bauernhaus geboren wurde. Nach vier Monaten bekam sie die Krankheit Diphterie. Unsere Klasse hat verschiedene Häuser angestrahlt. Wir haben mehrere Aufgaben bekommen: Laternen anzünden, Häuser kontrollieren, Diebe fangen und Lieder singen. Unsere Klasse durfte an einer Heilminze riechen. Danach sind wir in das Haus der Maria gegangen.

 

Der Treppenweg war sehr eng und die Stufen waren steil und kurz. Im Bett schliefen 4-5 Kinder. Unter dem Bett war ein Nachttopf, damit man nicht zur Toilette gehen musste. Marias Zimmer war schief und klein. Das Nachtwächterlied war komisch. Die alte Schule war sehr klein. Noch nicht einmal so groß wie zwei Klassenzimmer bei uns. Es sollten 126 Kinder reinpassen. Das war sehr komisch. Dann haben wir noch ein Gebet gesprochen. Am Ende haben wir eine Urkunde bekommen wo drauf stand: Ehren-Nachtwächter von Nettersheim.

Numan, Marten, Basti

Faszinierendes Schwarzlicht-Theater

Am Mittwoch, den 29.02.2012 fand um 9.30 Uhr neben dem Aufenthaltsraum das Schwarzlicht-Theater statt. Jeder musste schwarze Sachen anziehen. Danach haben wir uns in einen Kreis gesetzt. Die Frau hat uns den Schattenspieltrick gelehrt. Sie hat auch Musik angemacht. Dann haben wir noch den Spiegeltrick gelernt. Zunächst haben wir uns in zwei Elfergruppen aufgeteilt. Wir haben schwarze Umhänge, Kapuzen und weiße Handschuhe bekommen. Die erste Gruppe ging in die Blackbox, so hieß die Bühne. Die Frau hat etwas mit ihren Händen gemacht. Es sah so aus als ob die Hände schwebten. Danach war die zweite Gruppe dran. Dann kamen kleinere Gruppen. Sie hatten alle unterschiedliche Themen. Die erste Gruppe war Harry Potter mit einem Zauberspruch: Wingardium Leviosa. Er brachte Dinge zum Schweben.

   

 

 

 

Anschließend kam ein Alien mit zwei weißen Schlangen. Die Roboter haben sich toll bewegt. Die afrikanischen Tiere hüpften wie wild zu dem Lied Waka waka. Zuletzt kam die Rockband der Johann-Wallraf-Schule. Die Sängerin war ein Skelett und hinter der Maske war Dina. Zuletzt haben wir Leuchtorden bekommen.

Dina und Sofia

Die Rückfahrt

Am Mittwoch, den 29.02.2012 haben alle Kinder die Koffer gepackt und haben sie in den Gruppenraum gebracht. Dann haben sich alle Kinder die Hände gewaschen und sind runter zum Frühstück gegangen.

 

 

Nach dem Frühstück sind alle noch einmal in ihr Zimmer gelaufen, um zu kehren. Nach dem Mittagessen marschierten wir endlich zum Shop im Naturschutzzentrum. Alle haben sich etwas Schönes gekauft. Danach sind wir zurückgegangen. Und da stand schon der Bus. Dann haben wir die Koffer runtergebracht und der Busfahrer hat sie eingepackt. Die Jungen haben die Wasserkästen zum Bus getragen. Anschließend haben sich alle Kinder einen schönen Platz gesucht und angeschnallt. Um 13.50 Uhr sind wir abgefahren. Dann haben wir den Film Popeye geguckt. Er war lustig. Um 14.40 Uhr sind wir in Bornheim angekommen. Unsere Eltern haben schon gespannt auf uns gewartet. Dann haben alle Kinder ihre Koffer geholt. Alle haben sich verabschiedet und sind nach Hause gegangen.

Alexandra und Ceyda

 


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